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SchWarzWälder04

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  1. Ganz großes Kino hier. Wer will das denn, dass wir Fans uns hier und im Stadion gegenseitig zerfleischen und auseinanderbringen (lassen)? Diskurs ist gut, aber doch bitte nicht so. Vorab mal: Für mich ist die Wahrheit, das was die Tabelle nach mittlerweile 16 Spieltagen anzeigt. Wer eine andere Wahrnehmung der Wahrheit hat, dann ist es so, aber für mich nicht nachvollziehbar. Wir haben hier die größte sportliche Krise seit Jahren: 2S : 14N, 6 mal zu null verloren, wie oft mehr als zwei Tore in einem Spiel erzielt? 15 Punkte Rückstand auf Platz 10 (das sind rund 1 Punkt Rückstand pro Spieltag. Kann jetzt jeder selbst auszählen wie viel Abstand wir in etwa nach 52 Spieltagen haben.) Wer sich jetzt darüber aufregt, dass ein "paar" Fans die Demission des sportlich Verantwortlichen fordert, kann mir vielleicht auch sagen, wie er/sie sportlich die Mannschaft aus diesem Loch heraus holen will und - und dass ist jetzt für mich das wichtigste - wie es die nächste Saison sportlich aussehen soll. Ein paar Spieler und ein Trainer/Manager müssen offenbar noch verpflichtet werden. Ein "Weiter so!" ist hoffentlich für jeden keine Alternative. Das Problem ist nun, wie man diese Änderungswünsche an die Verantwortlichen weiter gibt. Im Fantalk? Wohl kaum, da die Teilnehmer der WW alles schönreden (müssen). Die Verantwortlichen unters Fanvolk mischen ist schwierig, denn sich anpöbeln lassen müssen, ist jetzt auch nicht das was sie und wir brauchen. Wir können auch zu Beginn und in den Drittelpausen einen Stuhlkreis in der neutralen Zone bilden und es darf nur der reden, der den Ball (alternativ ein Puck oder ein Kuscheltier) von seinem Vorredner zugeworfen bekommen hat. Dann reden wir über das, was wir wahrgenommen haben, unsere Gefühle und Ängste, über unsere Bedürfnisse und formulieren unsere Bitten. Wir achten währenddessen darauf nicht in der Wolf- sondern in der Giraffensprache miteinander sprechen. Nennt sich gewaltfreie Kommunikation. Ist bestimmt zielführender ?. Etwas ernsthafter: Ich finde den Vorschlag einer Taskforce mit Hoppe, Renz und weiteren Mitgliedern sehr, sehr sinnvoll. Die Frage ist nur inwieweit die Gesellschafter bereit dazu sind, ihre Entscheidungen und Wege in Frage zu stellen. Ich kann es menschlich sehr gut verstehen, wenn diese den Rückzug antreten, gleichzeitig ist es sportgeschäftlich gesehen eine herbe Niederlage und würde den Eishockey Standort Schwenningen verändern. Aber wie schon jemand geschrieben hat: geht eine Tür zu, geht eine andere auf. Vielleicht würde es auch schon helfen, wenn man offen zugibt, dass der Kader nicht erstklassig zusammengestellt ist und man trotzdem versucht, das beste aus der Saison zu machen. Ich erwarte keine Entschuldigungen sondern ein erkennen, dass "Fehler" gemacht wurden und dass man aus diesen gelernt hat bzw gewillt ist daraus zu lernen. Und genau das ist es, was mich am meisten verwirrt. Warum hat man aus der letztjährigen Saisonanalyse von Herrn Werner (Powerplay, Bullyspiel, Offensive), nicht die entsprechenden Spieler verpflichtet, um diese Mängel zu beheben? Wenn man es nun schafft, Fehler/Fehleinschätzungen/Mängel ... von Seiten der Verantwortlichen zu benennen, es versucht nachvollziehbar die Konsequenzen daraus zu ziehen und diese auch umzusetzt, dann bin ich mir sicher, dass sehr viele dieses Vorgehen unterstützen. Und jetzt hören wir auf mit GFSF (gute Fans - schlechte Fans), fassen uns alle an die Hand ???? - ach nee bei uns heißt das ja: "Einhaken! Einhaken! Einhaken!" Denn was uns eint, sind die Farben blau und weiß. Und dann ziehen wir gemeinsam den Karren aus dem Dreck. Ende
  2. Der Schwenninger Weg wird hier immer groß gelobt, warum eigentlich? Für was steht er? So weit ich es verstanden habe, wollen wir einheimische Spieler (Kurth, Herpich) dazu ermuntern hier zu bleiben bzw. wieder heim zu kommen, junge Spieler (Kornelli, Wölfl) fördern, Spieler, die bei anderen Vereinen keine Verträge mehr bekommen haben, eine weitere Chance zum Geld verdienen geben. Dazu bieten wir ihnen neben Gehalt, Wohnung und Auto, die Möglichkeit zu trainieren und an den Spieltagen erstklassig in der DEL zu spielen. Nicht so gern gesehen sind dabei Spieler, die einen Zwei-Flaggen-Status haben, die Kabinenatmosphäre trüben könnten, zu viel körperliche Härte in Spiel bringen (Stichworte: auf der Strafbank gewinnst kein Spiel). sich nicht durch ihre Agenten den Offiziellen der Wild Wings (per E-Mail?) vorgestellt haben (da wir keine Zeit haben, selbst zu scouten) Das ist mal das, was ich in den letzten Jahren so mitbekommen habe. Doch dabei ergeben sich für mich einige Unklarheiten. Warum sind es nur zwei ehemalige SERC Spieler? Nehmen wir noch die beiden Freiburger Danner und Sacher dazu, sind es vier. Warum spielte Kornelli nicht eine einzigen Sekunde am vergangenen Wochenende gegen Krefeld und Düsseldorf. Ist er verletzt? Oder muss er die Bank warm halten? Ist das die Förderung von U23-Spielern? Hätte man ihn zumindest nach RV abgegeben, dort hätte er wenigstens ein paar Minuten Eiszeit bekommen als FL-Spieler. Warum werden Spieler, die kritisch sind und vermeintlich die Atmosphäre stören, nicht aufgenommen? Warum ist das so wichtig? Eine gut funktionierende Gruppe kann auch solche Spieler integrieren und die Gruppe voranbringen: andere Sichtweisen einbringen und so Leistungen herauskitzeln, die sonst nicht zu sehen wären. Ansonsten wirkt alles leicht durchschaubar, bei Schwierigkeiten werden kaum alternativen Lösungsansätze gefunden. Aber das ist nicht nur eine Sichtweise der WW, sondern auch unserer Gesellschaft von daher … erst mal nur vergebene Chancen. Zum Thema Härte: Am Freitagabend wurde unsere #7 von einem Gegenspieler vor unserem Tor so bearbeitet, dass er am Ende auf dem Boden lag, anschließend hat er sich mit dem Schiedsrichter unterhalten, vermutlich hat er sich beschwert, warum der nicht pfeift. Der hat jedoch keine Anstalten gemacht, eine Reaktion zu zeigen. So what? Es war einmal, es muss vor der Hashtag-Zeit gewesen sein, da wurden im Internet und auf Veranstaltungsplakaten mit den Worten Emotionen, Leidenschaft, Tradition für die Wild Wings Heimspiele geworben. Jetzt sind wir Schwenningen. Was bedeutet das? Das wir uns still ergeben, gastfreundlich sind, damit sich alle (auch unsere Gegner) bei uns und mit uns wohl fühlen? zum Punkt Manager, darüber wurde in den letzten Wochen viel diskutiert, hier mal ein Einblick eines podcast von Fans vom aktuellen Spitzenreiter: Hört euch mal den Podcast mit dem Manager Alavaara an (Wir wollen die Besten …). Ich weiß, dass die Wild Wings dazu nicht das Geld haben, so zu arbeiten, aber die Manpower ...? Hochinteressant zu erfahren, wie man in einem Spitzenverein arbeitet. Wo können wir uns eine Nische schaffen, in der die Wild Wings ihr Alleinstellungsmerkmal haben, dass auch von Erfolg gekrönt wird. Wir probieren es gerade in Finnland, passt das zu uns? Finnen, Emotionen, Leidenschaft? Unsere Jugendarbeit steckt noch in den Anfängen, das wird noch 5 bis 10 Jahre dauern, bis die Wild Wings Mannschaft Früchte in Form von jungen Spielern ernten kann, zumindest nach meiner Einschätzung. Dazu muss sich das Future Programm aber auch weiterentwickeln. Ich hoffe, ich habe euch nicht gelangweilt, aber der Frust nach der gestrigen Niederlage in D musste doch raus. Mir tun die Spieler leid, die haben gestern gekämpft und sich bemüht und dann werden sie mal wieder nicht belohnt, weil in ihren Reihen keine Spieler sind, die das Tor treffen. Vielen Dank auch für den tollen Support in unserem Block. Wir haben ordentlich Gas gegeben. An uns lag es nicht ?. Und wer weiß, vielleicht macht gerade das Beispiel DEG ja Hoffnung, wo die vor Jahren standen und jetzt! Schwärzwälder04 PS: wenn ich noch einmal was über Ergebniskrise und "stay the focus on the process" lese oder höre, dann … dann … dann ändere ich meinen Status zu "# ruh mich aus". ?
  3. Wir haben nur eine "Ergebniskrise" Leute. Nur nicht weiter aufregen. Das wird schon! ... noch ... irgendwann ... irgendwie... irgendwo ...
  4. Wenn man das so liest, dann kommt mir der schreckliche Gedanke, dass wir nicht nur ein Managerproblem haben ... und damit meine ich nicht das, was wir auf der Eisfläche sehen. Irgendwie macht mir das Angst. So bitter.
  5. Neckartäler, da hast du schon recht, so schlecht war es nicht. Aber gestern war was drin, MA war nicht überragend, hat uns selten dominiert und trotzdem hat es nicht gereicht. Das ist das, was mich frustriert. Gegen Mannschaften, die uns eine Chance geben wie letzte Woche Berlin, können wir gerade mal ein Tor schießen (oder keines). Wenn wir jedes einzelne Spiel anschauen, dann geht das schon in Ordnung, was wir da versuchen. Aber in der Summe ist es - aus meiner Sicht - einfach nur beschämend und mitleiderregend.
  6. Ich fand das Spiel grauenvoll. Keine Emotionen, keine Hoffnung, selbst die Anhänger aus ... haben uns vor lauter Mitleid in Ruhe gelassen. Dann dieses Rumgeschubse der schwarzen Gummischeibe vor dem Eckigen einfach grauenvoll. Vielleicht sollte man es mal mit Minigolf ... Nee ich lass es lieber... Positiv: Dustin mit guten Saves, bei den Toren 1 und 3 knapp dran. Sowie Sacher im ersten Drittel mit schönen Aktionen nach vorne. Aber wenn wir Anhänger damit zufrieden sind, dass unsere Jungs alles gegeben haben, was sie können ... Dann sollten wir auch mit unserem Manager und Trainer ebenso verfahren. Denn die geben auch ihr Bestes - hoffe ich zumindest - aber auch hier reicht das nicht um konkurrenzfähig zu sein ... wie bitter... So macht mir Eishockey keinen Spaß mehr. Gute Nacht. cu sunday, dann wieder mit besserer Laune - zumindest vor dem Spiel. ?
  7. Schaut euch mal die shot-maps unserer Spiele an und vergleicht die mit unseren Gegnern. Ich hätte da zumindest eine Idee, was man trainieren bzw. im Spiel probieren könnte. Mal vorsichtig ausgedrückt.
  8. Etwas aktueller: Burger kandidiert für das Präsidentenamt im Wirtschaftsverband Wvib mit Sitz in Freiburg. http://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/burger-als-kandidat-fuer-amt-des-wvib-praesidenten-nominiert--131611886.html
  9. Bis zum Wintergame wird ganz sicher nichts passieren. Dann stimmt der Zuschauerschnitt wieder. Und alles ist gut. Wenn dann im Januar – Februar vor knapp 2000 noch etwas Hallenhockey auf Eis gespielt wird, juckt das sowieso keinen mehr. Ich frage mich tatsächlich für wie blöd man mich hält, dass ich Tausende von Euro nach Schwenningen getragen habe, CO2 in die Luft gepustet habe, mir einen Tinnitus nach jedem Spiel abhole, … … weil es mir es wert war – bis jetzt. Doch jetzt reicht es. Spieler, die nicht in der Lage ein einfaches System 60 min durchhalten können/wollen. Spieler, die nicht mal Zweitliganiveau haben, werden verpflichtet und das obwohl man weiß, dass die schwächste Glieder in einem Team das Tempo bestimmen. Ein Trainer, der es nicht schafft, den Spieler ein System zu vermitteln, das sie 60 min lang spielen können bzw. wollen. Ein Trainer, der sein System nicht umstellen mag/kann (?), obwohl es die Spieler nicht können bzw. kapieren. Ein Manager, der es allen recht machen will/muss, und damit genau diese obigen Spieler verpflichtet hat. Ein Manager, der nicht frei ist in seinen sportlichen Entscheidungen, weil Gesellschafter keinen Widerspruch dulden. Zuschauer, die die Mannschaft nach einer Niederlage noch applaudieren, nur weil sie 10 min am Ende gekämpft haben. Da würde sich jeder Handwerker freuen, wenn er den ganzen Tag rumgefuscht hat, aber es am Ende noch geschafft hat, seine Fehler bunt zu übermalen und der Bauherr ihm dann noch eine kühles Feierabendbier anbietet. Was würden sich ein Schüler freuen, wenn er die ganze Stunde über nur destruktiv und gelangweilt auf dem Stuhl rumgeschaukelt hat, aber am Ende der Stunde noch die Tafel wischt und dem Lehrer einen schönen Tag wünscht. Und der Lehrer ihm deshalb noch lobt und damit eine gute Note gibt. Was würde sich denn ändern? Wohlfühloase Schwenningen: Als Spieler würde ich auch denken, egal was für einen Schrott wir spielen, die Zuschauer sind ja so froh, dass sie in Schwenningen DEL sehen dürfen. Ich bekomme pünktlich meine Lohntüte und falls ich mal hier weg will, weil ich ein besseres Angebot habe, komme ich nach ein bisschen Jammern aus meinen Vertrag raus. Und das beste ist, wenn ich weniger verdienen würde, zahlt Schwenningen auch noch die Differenz. *lol*
  10. Bootycall, ich glaube nicht, dass das unser Problem ist. Unsere Pferde springen nur so hoch wie sie können ... und das reicht eben nicht mal für die zweite Liga. Was mich am meisten ärgert, dass hier einige glauben, dass es am Geld liegt, dass wir nicht konkurrenzfähig sind. Das dies nicht so alleine stimmen kann, sieht man sehr eindrucksvoll am Aufsteiger, die mit dem Etat sehr wohl Erstligareife zeigen. Vielleicht wacht irgendwann im Moos einmal einer auf und weiß, wie man diesen Standort auf DEL Niveau bringen kann. Immo scheint der nämlich noch zu schlafen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, denn es ist hier in unserer Region schon was besonderes eine Mannschaft zu haben, die in der ersten Liga mitspielen darf. Dann aber sollte sie auch die Reife haben, auch mitspielen zu können. .… Ansonsten hoffe ich auf eine Auf- und Abstiegsregelung. Denn auf Jahre hinweg abgeschlagen Letzter zu werden ist mehr als spaßfrei - für mich als Zuschauer zumindest. Lieber einer anderen Mannschaft die Chance geben, sich erstklassige präsentieren zu dürfen.
  11. So Leute, was ich seit dem Mannheim Spiel gesehen habe, war in meiner Wahrnehmung nicht DEL-würdig. Verletzungen passieren in diesem Sport, darauf muss man wie ein Erstligist reagieren können, das gelingt uns nicht. Ich bin auch sehr froh, dass man mit einer destruktiven Spielweise in der DEL, nicht dauerhaft punkten kann. Das macht mir doch keinen Spaß, ein solches Spiel vor mehr als 13000 anzusehen. Schlimm war's heute für den Eishockeysport. Ich bin ziemlich enttäuscht. Hoffentlich knacken wir heuer nicht alle Negativrekorde. Aber vielleicht baut mich ja der ein oder andere User mit seinen Fakten und seiner schwäbischen Wahrscheinlichkeitsrechnung wieder auf. Gruß aus Berlin.
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