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  1. Das ist halt immer von der Verletzungssituation abhängig - und die ist nun mal nicht vorausplanbar. Im Grunde wäre aber schon eine Ein-Weg-Kooperation (Schwenningen nach Freiburg) von Nutzen für beide Vereine, weil der SERC eben junge Spieler "parken" und Spielpraxis geben (und den EHC damit entlasten/verstärken) könnte, sollte der Schwenninger Kader mal richtig voll sein. Das wäre deutlich besser als Spieler in Schwenningen auf der Tribüne versauern zu lassen. Ob umgekehrt vom EHC abgestellte Spieler tatsächlich auf DEL-Niveau spielen könnten, ist natürlich etwas fraglich, aber im Grunde ging es zuvor und geht es auch jetzt ja nur um ein "Hereinschnuppern" und Heranführen, sofern es die Situationen in den jeweiligen Heimatvereinen zulässt. Wenn all diese jungen Spieler in der DEL2 tatsächlich schon DEL-Niveau besitzen würden, würden sie ja nicht in der DEL2 spielen ... Abgesehen davon könnte es ja gerade eine Folge der hervorragenden Kooperation im Nachwuchsbereich sein, die in der Zukunft dazu führen könnte, dass der ein oder andere junge Spieler (evtl. auch über den Umweg Lindau) tatsächlich seinen (etablierten) Weg in die DEL (sprich: zu uns) findet. Insofern würde ich mich freuen, wenn die Kooperation fortbestehen würde.
  2. Für unsere Kaderplanungen eventuell nicht ganz unwichtig: Heute abend hat der EHC Freiburg mit einem 5:2 Sieg gegen Bad Tölz den Klassenerhalt für die DEL2 geschafft! Herzlichen Glückwunsch! Und so haben wir (da ich mal annehme, dass die Kooperation fortgesetzt wird) auch wieder einen nahegelegene "Spielwiese" in der DEL2 für den ein oder anderen jungen Spieler, sollte uns das Verletzungspech mal nicht zu sehr durchschütteln.
  3. Du wendest die Frage wieder zu sehr ins Negative: Es geht nicht darum, dass man als Manager Angst davor haben könnte, dass eine Neuverpflichtung nicht das bringt, was man sich von ihr erhofft und sie dewesegen unterlässt, sondern dass sich der Manager die Frage stellt, welche der verfügbaren Optionen in Bezug auf bestimmte Positionen im Team (= Einzelspieler und deren Rolle) der effizientere Weg zu einer Verbesserung der Teamleistung ist. Und da finde ich es etwas zu reflexhaft, sofort den Weg über Neuverpflichtungen zu beschreiten, wenn man genauso zu der Einschätzung gelangen kann, dass sich mit dem bereits vorhandenen Spielermaterial der gleiche Effekt erzielen lässt. Du gehst dabei von einem vollkommen statischen Entwicklungsstand der Spieler aus, als ob als ob man einem Spieler nichts mehr beibringen könnte, sich kein Spieler je weiterentwickeln und verbessern könnte, abgesehen davon, dass Trainer in diesem Bild ja offensichtlich keinerlei Funktion haben, wozu brauchen wir die überhaupt? Um zum Risiko: Welches Risiko wie hoch ist, ist sowieso Meinungssache; am Ende zählt ja auch nicht die Höhe des Risikos/Einsatzes, sondern das, was dabei herauskommen soll; wenn Manager/Trainer der Überzeugung sind, dass sie mit einem kontrollierten Risikoeinsatz zu demselben Ergebnis gelangen können, "kontrollierbarer" etwa , weil man eben schon einen Eindruck besitzt, was der Spieler in einem eingespielten Team im Zusammenspiel mit bestimmten anderen Spielern zu leisten vermag und was man glaubt, noch an zusätzlicher Leistung aus ihm (vorrangig) für das Team herausholen zu können, dann kann ich sehr gut damit leben. Wenn etwa Cortina/Rumrich der Überzeugung sind, dass ein Anthony Rech durchaus in der Lage ist, in Zukunft eine Leistung wie im ersten Drittel der Saison 2017/18 stabil über eine gesamte Saison hinzulegen: super Sache! Ob dass dann exakt so eintritt, oder nicht (oder überraschend noch besser als erwartet), kann ich nicht voraussehen, können auch die Trainer nicht voraussehen, aber ich finde es dieses Risiko allemal wert - gerade vor dem Hintergrund des Vertrauen, dass sich Rumrich/Cortina diese Saison erarbeitet haben.
  4. Wir haben jetzt Ende März, in praktischen allen Eishockeyligen der schönen weiten Welt läuft noch die Saison bzw. sind Playoffs. Nur weil sich gelangweilte Fan-Seele der jenigenTeams, die sich bereits im Sommerurlaub befinden, gierig nach jeder Info zu irgendeiner Personalie umherschnappt, ist damit noch nichts für die Fertigstellung des Kaders gewonnen. Zum SERC haben wir jetzt in geballter Weise erstmal viele Verlängerungen mitgeteilt und es würde mich überhaupt nicht stören, wenn jetzt erstmal 2 Monate Ruhe im Blätterwald herrschen würde.
  5. Aber gerade bei Poukkula wussten wir vor dieser Saison eigentlich gar nicht, was sein "normales Niveau" ist! 2015/16 kam er am Ende der Saison und hat in 14 Spielen immerhin 8 Punkte gemacht (= 0,57 Punkte pro Spiel), 2016/17 war er fast die ganze Saison verletzt und kam dann nochmal (etwas überraschend, aber leider auch noch deutlich gehemmt) zurück, hat dann in 13 Spielen nur ein Tor gemacht; und heuer sind es 31 Punkte in 51 Spielen (= 0,61 Punkte pro Spiel). Wenn ich jetzt die Saison 2017/18 mit den wenigen Spielen 2015/16 vergleiche, könnte man durchaus den Eindruck gewinnen, dass ein Poukkula heuer genau das gezeigt hat, was er "im Normalfall" leisten kann (= 0,57 - 0,61 Punkte pro Spiel). Insofern sehe ich auch hier keinen Spieler, der diese Saison "über seinem Niveau" oder nur "im Rausch" gespielt hat, und ich glaube auch nicht, dass derzeit eine Beurteilungsbasis vorliegt, die seine Leistung als "einmaligen Ausreisser" klassifizieren könnte. Warum sollte er nicht in der Lage sein, auch nächste Saison wieder einige "geile Buden" zu machen und wieder 30 Punkte an Land zu ziehen? Und zu Rech muss man auch mal festhalten, dass der Mann 24 Punkte an Land gezogen hat, völlig egal, in welcher Reihe und mit welchen Nebenleuten, das waren meistenteils genau so wichtige Punkte wie die von Acton, Fleury, Poukkula, Höflin und anderen; natürlich kann ich ihm jetzt vorwerfen, dass er zeitweise zu lange abgetaucht ist, und natürlich kann keiner, der Spieler selbst nicht oder seine Trainer, garantieren, dass er das die nächste Saison stabiler hinbekommt, aber die Chance, dass dies funktioniert - nicht zuletzt gefördert durch Erkennen der Instabilität und mglw. geeignete Trainingsmaßnahmen im Zusammenspiel mit anderen - ist meinesachtens genauso groß wie, dass es nicht funktioniert. Rech hat diese Saison zum ersten Mal in der DEL gespielt und sich recht gut darin eingefunden (viertbester Punktelieferant des SERC). Ich glaube durchaus, dass da noch mehr bzw. noch stabiler geht. Und mal ehrlich: Ein Anthony Rech, der ein Leistungsvermögen wie im ersten Drittel der Saison 2017/18 relativ (= mit Höhen und Tiefen) stabil über eine gesamte Saison hinbekommen würde, wäre fast schon ein Kracher (mit deutlich mehr als 24 Punkten)! Außerdem stellt sich mir immer die Frage, nach welchen Kriterien denn dann andere Spieler geholt werden sollen: Da würdest Du doch anscheinend auch vorrangig auf die Statistik schauen und hättest dann am liebsten einen Spieler, der seit mindestens 5 Spielzeiten auf hohem Liganiveau jeweils mindestens 30 Punkte abgeräumt hat. Und wie soll sich bitte dieser "Wunderspieler" finanzieren lassen und warum sollte der nach Schwenningen kommen? Und ist dann garantiert, dass dieser Spieler mit gleicher Leistungskraft für uns punkten wird? Natürlich nicht, der ist im Grunde die gleiche Wundertüte wie die Entwicklung eines Anthony Rech.
  6. Das ist genauso eine Wahrnehmung, die ich etwas hinterfragen will (und zwar im positiven Sinne), weil ich glaube, dass hier immer noch so ein Schwenninger "Minderwertigkeitskomplex" mit rein spielt, der besagt, dass der SERC als kleiner Verein gar nicht in der Lage SEIN KANN, solide bis gute Spieler auch in einer gewissen Breite zu verpflichten, die auf einem konstant solidem bis hohem Niveau spielen können. So werden dann aus vielen Spielern, die eine gute Saison gespielt haben, immer wieder Spieler gemacht, die in dieser Saison "weit über ihrem Niveau" gespielt hätten, was sich KEINESFALLS wiederholen lassen würde - denn das klappt wohl nur bei einem Verein wie München (Spieler wie ein Will Acton sind dann natürlich immer die Ausnahmefälle, in denen das Management wie das blinde Huhn halt auch mal ein Korn gefunden hat). Und allein auf diesem "Minderwertigkeitskomplex" basieret dann die Annahme, dass sich eine solche Saison nicht wiederholen lassen könnte. Dabei sagst Du doch selbst, dass wir in "Normalform" wohl um Platz 10 mitspielen können - dann frage ich mich doch, was diese "Normalform" beinhaltet - offensichtlich ja die Leistung von lauter Spielern, die das "weit über ihrem Niveau spielen" zur "Normalform" gewandelt haben (oder vielleicht gar nicht soviel wandeln müssen, weil es tatsächlich eher ihrem Normalniveau entspricht?), denn irgendwo müssen ja die Punkte herkommen für den Kampf um Platz 10. Ein Mirko Höflin hat diese Saison in 39 Spielen 9 Tore und 13 Assists gemacht, seine bislang beste Saison: Ist das bei ihm die Ende der Fahnenstange? Spielte Höflin diese Saison "über seinem Niveau"? Keine Ahnung - wir werden es erst dann wissen, wenn abzusehen ist, was nächste Saison (und vielleicht noch die Saison drauf) so rausspringt - Aber ich finde es abstrus von vorneherein davon auszugehen, dass hier einer mal eine Saison "über seinem Niveau" gespielt habe, nur weil er das Schwenninger Trikot trägt und damit automatisch zu einem "Durchschnittsspieler" gestempelt wird, weil sich wirklich konstant gute Spieler ja nur die großen Vereine leisten können. Klar hat Strahlmeier (und Wölfl) eine hervorragende Saison gespielt - aber warum haben hier alle die Befürchtung, dass Strahlmeier (und Wölfl) nicht weiterhin auf so gutem Niveau spielen können oder vielleicht sogar noch besser? - gerade deswegen leistet sich doch der Verein einen Torhütertrainer, der auch genau diesen positiven Effekt mitbringt! Aber klar - der Schwenninger Minderwertigkeitskomplex schlägt wieder voll ein: "Als kleiner Verein ist es AUSGESCHLOSSEN, dass ein Spieler auf konstant hohem Niveau spielen und eine gute Leistung wiederholen kann - wenn es anders wäre, würde er ja nicht in Schwenningen spielen ..."
  7. Na ja, andere Teams haben mehrere Spieler ausgetauscht, z. B. die DEG, und es hat auch nicht viel mehr gebracht; Wolfsburg hat über Jahre einen recht stabilen Kader gehalten und ist damit sehr gut gefahren. Was sagt uns das jetzt: Eigentlich nur, dass beides funktionieren, aber auch beides nach hinten los gehen kann. Wir haben die letzten Spielzeiten zunächst häufiger ausgetauscht und jetzt gehen wir halt den anderen Weg, kann in die Hose gehen, kann aber auch gut und in einer tatsächlichen Verbesserung - sowohl des Spielerischen als auch der Tabellenplatz-Sicherung - resultieren. Wobei wir im Gegensatz zu Augsburg (2016/17 Tabellenplatz 6) einen durchaus "geerdeteren" Blick haben dürften. Du sprichst wieder davon, dass man mal ein Risiko eingehen muss: JA KLAR - aber warum wird das Risiko, auf die Weiterentwicklung eines bekannten/bewährten/im Kader verankerten Spielers zu setzen, als schlechter eingeschätzt als das Risiko, einen neuen Spieler einzukaufen, der letztlich genauso eine Wundertüte ist, weil auch nicht sicher ist, ob er die ihm zugedachte Rolle innerhalb der Mannschaft aufs Eis bringen kann. Warum ist es notwendig, einen nachweislich funktionierenden Kader aufzusprengen und mit neuen Gliedern zu versehen, wenn man genausogut daran arbeiten kann (und so verstehe ich auch die Absicht der Trainer/Manager hinter der Entscheidung über Verlängerungen), das funktionierende Team und seine Glieder noch weiter zu optimieren. Dieses Risiko halte ich (als Fan) für die kommende Saison als durchaus akzeptabel. Ich nehme ja durchaus auch an, dass der ein oder andere Spieler ausgetauscht wird (schon weil der ein oder andere evtl. woanders hin will), und dann wird Cortina wohl auch zusehen, dass er idealer Weise Spieler bekommt, die Bausteine für ein insgesamt besseres Team darstellen.
  8. Und ist ein Kader, der ein funktionierendes System umsetzt, nicht eigentlich auch ein "bärenstarker Kader"? Bezüglich des Torwarttrainers kann ich Dir nur zustimmen - da wurde richtig sinnvoll investiert (ok, in anderes auch). Das Konzept einer effizient "vorbeugenden Fitness" halt ich allerdings für ein Märchen. Nicht falsch verstehen: Eine gute Fitness gehört zweifellos dazu, um Eishockeysport auf hohem professionellen Level zu spielen, aber die üblichen "eishockeytypischen" Verletzungen wirst Du damit nicht verhindern können. Wenn Dir der Gegner mit dem Stock hart auf die Finger drischt, dann kann auch Deine Fitness nicht verhindern, dass der Finger stark geprellt oder gar gebrochen sein kann. Ich würde behaupten wollen, dass keine einzige der Verletzungen in dieser Saison irgendetwas mit einer fehlenden Fitness zu tun hatte. Im übrigen ist jede Saison jeder Verein mehr oder weniger stark durch verletzte Spieler betroffen; entweder haben die alle keine Ahnung, was "vorbeugende Fitness" bewirken könnte, oder aber eine "vorbeugende Fitness" ist nur ein Wunschtraum desjenigen, der nach Wegen sucht, um die Verletzungen zu vermeiden, über die er sich in der Saison so geärgert hat, weil sie sein Team geschwächt haben.
  9. Die Bemerkung mit den "sehr kleine Veränderungen" bezieht sich allein auf die Kaderzusammenstellung bzw. den Austausch von Spielern. Wie gesagt könnte ich gut damit leben, dass ein großer, ja ein sehr Teil der Mannschaft gehalten wird, dazu gehört z. B. auch in der Verteidigung Sonnenburg. Allein schon ein verbessertes Power Play würde die Mannschaft enorm voranbringen würde (= etwas mehr Tore = potentiell mehr Punkte). Was dabei natürlich hilfreich wäre, ist als Verteidiger mindestens einen Blueliner mit solidem Schuss, der gerade in dem zu verbessernden Power Play eine Rolle spielen kann und auch für mehr Variabilität sorgen kann (diese Saison hat im Grunde allein Timonen diese Position mal vereinzelt ausgefüllt), dazu müssten natürlich entweder Bohac und/oder Bender (meinesachtens eher ersterer) ausgetauscht werden. Dann können sich auch die Stürmer stärker auf bestimmte Rollen im Power Play konzentrieren bzw. Spielzüge einstudiert werden, die auch nicht allein auf einige wenige Stürmer (vor allem Acton) ausgerichtet sind. Unter den Stürmern könnte ich auch mit Hult, Giliati und Herpich weiter sehr gut leben. Zwar sieht die geradezu regelmäßige Verletzungszeit bei Hult nicht so toll aus (~ 10-15 Spiele verletzt), aber von der Spielanlage passt er auch weiterhin gut ins Team. Ich denke, einem Giliati kann man auch durchaus noch beibringen, etwas weniger eigensinnig und dadurch etwas mannschaftsdienlicher zu spielen, und Herpich hat sich gut entwickelt. Allein Palausch kann gerne ausgetauscht werden; da kam wirklich zu wenig; vielleicht sollte er sich mal dauerhaft in der DEL2 versuchen.
  10. Die Frage stellt sich ja bei jedem Verein aufs Neue, vor allem aber natürlich bei denjenigen Vereinen, die ihr sportliches Ziel diese Saison nicht erreicht haben: Das maßgebliche Ziel jedes Vereins in der DEL ist selbstverständlich erstmal das Erreichen der Play Offs, sei es Pre-Play Offs oder direkte Play Offs. Insofern müssen sich natürlich gerade die Mannschaften auf den Rängen 11-14 (= DEG, Augsburg, Straubing und Krefeld) fragen, was schlecht oder gar nicht gut gelaufen ist und in welchem Bereich es (gerade auch finanziell) machbarer Veränderungen bedarf, damit es kommende Saison besser läuft. Da gibt es eine Menge Faktoren, die man beeinflussen kann, und dann leider halt auch ein paar Faktoren, die man kaum bis gar nicht beeinflussen kann (z. B. bekommt auch der bestmöglichst zusammengestellte Kader Probleme, wenn entscheidende (Rollen-)Spieler längerfristig mit Verletzungen ausfallen und nicht gleichwertig nachverpflichtet werden kann). Ich frage mich aber, ob "alle Hebel in Bewegung versetzen" tatsächlich immer bedeutet, dass diese Bewegungen mit Kader-Veränderungen zu tun haben müssen; der von Dir angesprochene Vorteil eines eingespielten Teams ist ja genauso ein wichtiger Hebel, und auch ein eingespieltes Team lässt sich immer noch im Zusammenspiel optimieren, kein Einzelspieler ist je ein "vollendeter Spieler", selbst der erfahrenste Spieler gewinnt immer noch an Erfahrung dazu. Wir beklagen uns ja zurecht über das grottige Power Play diese Saison. Das sehe ich eigentlich den größten Hebel, den es in Bewegung zu setzen gilt, dagegen finde ich die von manchen (hauptsächlich aus Verärgerung über das Power Play) aufgestellte Behauptung, dazu seien die Spielertypen nicht da, relativen Unfug. Sicher mag uns ein solider Blueliner mit gutem Schuss da auch weiterhelfen, aber auch mit der jetzigen Truppe kann man Power Play trainieren, und auch die Spieler des jetzigen Kaders sind durchaus noch lern- und ausbaufähig. Es hat manchmal diese Saison ja auch durchaus geklappt (selbst wenn nicht immer ein Tor dabei heraussprang), aber halt viel zu selten. Da müssen sich die Trainer was einfallen lassen, um dem auf effiziente Weise auf die Sprünge zu helfen. Die Power Play-Götter waren die Schwenninger noch nie und werden es wohl auch nie werden, aber auch ein "nur" solides Power Play-Spiel ist allemal drin. Im übrigen dürfen wir ja jede Saison aufs Neue erfahren, dass die sogenannten "Verbesserungen" nicht immer zu dem geplanten Erfolg führen. Augsburg hatte nach dem 6. Platz in der Saison 2016/17 sicher auch den Plan sich zu verbessern, was 2017/18 aber gründlich in die Hose gegangen ist. Insofern bin ich eigentlich sehr angetan von der Idee, wirklich einen GROSSEN Teil der Mannschaft zu halten, die uns heuer Platz 10 erkämpft hat, und gespannt, was sich aus diesem Kader mit evtl. nur sehr kleinen Veränderungen noch in gleichem Maße oder gar zusätzlich herausholen lässt. In gleichem Maße erwarte ich durchaus, dass Hebel in Bewegung gesetzt und Stellschrauben gedreht werden, aber nicht unbedingt auf personeller Ebene, und vor allem nicht mit der Erwartung eines Quantensprungs als Resultat. Eigentlich dürfte es ja reichen, wenn die Mannschaft nur um 5 % zulegen könnte, wenn sich da nur in 5 % mehr Punkten widerspiegeln würde, würden wir an den 80 Punkten kratzen, die uns relativ sich die Pre-Play Offs sichern würden. Kaderdiskussionen, die den Platz 5 von Dezember/Januar als (verzerrte) Basiswahrnehmung haben, halte ich dagegen für überflüssig.
  11. Wie schon zuvor vielfach wiederholt wurde, gilt es zunächst den endgültigen Kaderfüfr die Saison abzuwarten, ehe ein grundsätzliches Urteil über dessen potentielle Leistungsfähigkeit möglich erscheint. Bei jeder Kaderzusammenstellung und den Zielvorgaben sollten wir aber nicht aus den Augen verlieren, wer wir (finanziell) sind und welche Ziel realistisch erscheinen. Auch nächste Saison wird es zunächst erstmal wieder "nur" darum gehen, um Platz 10 mitkämpfen zu wollen und im Idealfall diesen auch zu erreichen. Ich fände es jetzt sowohl vermessen als auch auf hinderliche Weise realitätsfremd anzunehmen, dass sich der SERC jetzt dauerhaft in den TOP 10 "etablieren" könnte. Ich habe das Gefühl, dass hier der ein oder andere immer noch dem - durch die zeitweise 1-3 zusätzlichen Spiele verzerrten - langen Aufenthalt auf Platz 5 nachtrauert und damit die Vorstellung bzw. Wunschdenken verbindet, dieser Tabellenplatz könnte tatsächlich ein realer Anspruch an die reguläre oder gar längerfristige Leistungsfähigkeit der Schwenninger Mannschaft sein. Das ist meinesachtens realitätsfremd und gerade mit Blick auf die Anforderungen, die an den künftigen Kader und jeden einzelnen Spieler gestellt werden, auch etwas gefährlich. Die Mannschaft der Saison 2017/18 hat uns Platz 10 beschert - dieser Kader und zwar mit samt allen Spielern, die punktemäßig eine schlechte (El-Sayed, Kurth) bis schwache (z. B. Bartalis) Saison gespielt haben; eine Mannschaft, die aber auch deswegen Spiele gewonnen hat, weil da eine tatsächliche Mannschaft auf dem Eis stand, die das defensiv ausgerichtete System ihrer Trainer über weite Strecken einhalten konnte und die sich eigentlich fast immer gegenseitig füreinander den Hintern aufgerissen hat, Spieletr, die sich in Schüsse geworfen und geblockt haben (ein "Wert", der aktiv Tore verhindert, über den aber keiner (zumindest spielerbezogen) Statistik führt), etc. Diese Mannschaft hat in dieser Zusammenstellung unter diesen Umständen (Verletzte etc.) 74 Punkte in der Hauptrunde erreicht. Im Durchschnitt haben in den letzten Spielzeiten ca. 70 Punkte gereicht, um auf Platz 10 zu kommen. Insofern muss man sich ja selbst die Frage stellen: Traue ich dem Kader von 2017/18 in genau derselben Aufstellung zu, auch nächste Saison ca. 70 Punkte zu erreichen? Wenn ja, müssen dann überhaupt IRGENDWELCHE Veränderungen her? Vielfach kommt dann hier die Behauptung auf, einige Spieler hätten deutlich über dem Limit gespielt und könnten dies "garantiert" nicht wiederholen, würden also "sicher" auf ein Normalmaß zurückfallen (gilt auffälliger Weise nur für die Spieler, die angeblich "über dem Limit" spielen, allen Spielern "unter dem Limit" traut kaum einer zu, sich wieder auf "Normalmaß" einpendeln zu können). Ich weiß schon nicht so recht, welche Spieler beim SERC damit überhaupt gemeint sind; wer die Bilanz eines Acton der letzten Jahre anschaut, dann ist seine derzeitige Punkteausbeute schon das sehr hohe Normalmaß; in der Liga gibt es doch haufenweise solide und gute Spieler, die Jahr für Jahr auch solide und gute Leistungen abliefern, gerade auch bei den Torhütern; warum sollte ein Strahlmeier plötzlich 2018/19 massiv abfallen. Ich finde diese "Überm Limit spielen"-Diskussion etwas arg künstlich, weil sie nur als Argument dazu dienen soll, andere und "bessere" Spieler zu verpflichten. Was heißt denn übrigens Verbesserung: Wollen wir eine Mannschaft haben, die 30 Tore mehr schießt als diese Saison? zum Beispiel soviel wie heuer Augsburg mit 151 Toren, die aber trotzdem nur 12. geworden sind, weil ihr offensives System offensichtlich nicht in der Lage war, sich der Defensive anzupassen, die 158 Tore zugelassen hat, ähnlich wie übrigens die DEG (11.) mit 154 Gegentoren. Oder auf Punkte bezogen: Wollen wir in unserem Wunschdenken gerne eine Mannschaft haben, die nicht nur 70 Punkte, sondern eher 80 Punkte macht - womit wir übrigens in den letzten 6-7 Spielzeiten immer Top 6/7 gewesen wären. Dann müssten wir gegenüber dieser Saison also 2018/19 ganze 6 Punkte mehr holen, also zwei Spiele mehr gewinnen, was spekulativ gesehen wohl ca. 3-5 Toren entspricht, die zur rechten Zeit geschossen werden müssten. Also müsste ein Bartalis noch einmal mehr ein Tor schießen, und El-Sayed noch eins, Kurth noch eins, Rech auch eins und Herpich auch noch eines. Und wenn alle 5 nicht treffen, dann stehen sie zumindest einige Male genau da, wo sich die Unterstützung geben können, damit Acton alle 5 Tore schießen kann. Und das sollte nicht möglich sein? Worauf ich abzielen will: Es ist schön, immer von Verbesserungen zu reden, aber dann sollte auch die Frage beantwortet werden, ob damit eine neue Zielvorgabe formuliert werden soll und wie dieses Ziel genau aussieht. Wenn ich nämlich der Ansicht bin, dass die Mannschaft mit Verbesserungen plötzlich um Platz 5 mitspielen könne, dann habe ich logischerweise andere (und zumeist teurere) Anforderungen als wenn ich weiterhin sage, dass der Kampf um Platz 10 zunächst im Vordergrund steht.
  12. Nicht, dass ich jetzt alle Spieler und die ganze derzeit bestehende Mannschaft so komplett halten will (was wahrscheinlich schon an den Wünschen mancher Spieler scheitern könnte), aber ich will doch mal kurz in den Raum werfen oder zur Diskussion stellen, ob die Forderung "Wir müssen uns verbessern" in jedem Fall gleichzusetzen ist mit "Wir müssen einige [oder gar bestimmte] Spieler austauschen"? - Ich habe das Gefühl, dass manch einer hier einen Automatismus sieht, den man vielleicht nicht in Gänze, aber doch in seiner Extreme mal ein wenig hinterfragen sollte. Jeder hier verweist völlig zu Recht auf die Rolle von Pat Cortina als "Vater des Erfolgs": Meine Frage wäre: Könnte man es Cortina (und Väkiparta) zutrauen, dass momentan vorhandene "Spielermaterial" so weiter zu entwickeln, dass sie dadurch eine bessere Mannschaft werden als sie es diese Saison schon gewesen sind. Grundsätzlich denke ich, dass auch gestandene Spieler (Giliati, Poukkula, ja sogar ein Acton, und ja, auch ein Bartalis) sich durchaus noch weiter entwickeln und verändern können. Der Wolfsburger Sieg gegen und wurde ja immer wieder auf u. a. die größere Playoff-Erfahrung eines über weite Strecken stabil gebliebenen Team zurückgeführt; das heißt also, dass auch gestandene Spieler immer und immer wieder dazulernen können. Was wäre zum Beispiel, wenn man einem Stefano Giliati erfolgreich vermitteln könnte, dass er auch durchaus in der Lage ist mannschaftsdienlicher zu spielen ohne dafür gleich seinen Spieleweise aufgeben zu müssen; ist es möglich, einem Bartalis einen Trainingsplan zu vermitteln, der ihm (zu seinem eigenen Vorteil) mehr Effektivität im Spiel verleiht?; ebenso haben wir ja auch die Hoffnung, dass ein Marcel Kurth durch eine andere Herangehensweise im Training und Spiel wieder zu besserer "Performance" findet. etc. etc. Grundsätzlich kann ich der Vorgehensweise zustimmen, sich geeignete Spieler über neue Neuverpflichtungen zusammen zu suchen, von denen man sich erhofft, dass sie ihre Rolle auch entsprechend ausfüllen können; aber genauso stellt sich mir die Frage, ob es nicht ebenso möglich sein kann und dies evtl. sogar effektiver, bereits vorhandene Spieler "geeignet zu machen". Läuft "Wir müssen uns verbessern" IMMER automatisch über "Wir müssen Spieler austauschen und neue verpflichten"?
  13. Für eine Verlängerung mit Maurer spräche auch, dass er auf solidem Niveau (Notfall-)Verteidiger spielen kann, eine Sache, die in der Phase der heftigen Verletzungsmisere unter den Verteidigern echt Gold wert war. Bei einem solchen Zwei-Wege-Spieler stört mich dann auch nicht, dass er als Stürmer keine übermäßige Effektivität bewist, zumal er halt auch in der Kabine eine wichtige Rolle spielen soll. Eine Mannschaft zu formen und zum Funktionieren zu bringen ist halt nicht nur etwas, was auf dem Eis stattfindet.
  14. Ein unglaublich spannendes und enges Spiel - danke an die Wild Wings dafür! Schade, dass es am Ende nicht für den Sieg gereicht hat, aber darauf lässt sich am Freitag aufbauen! Glückwunsch an Wolfsburg zum Sieg - es wird Euer einziger bleiben
  15. Spannendes Spiel - nicht unbedingt hocklassig, aber sehr unterhaltsam. So sehr ich Strahlmeier schätze, Verbesserungspotentiel hat er eindeutig beim Spiel mit dem Puck hinterm Tor; da soll er doch bitte den Puck lieber einem seiner Leute überlassen als dass er ihn über die Band weggspielt, wo er fast mit Garantie beim Gegner landet, und dann ein klein wenig lange braucht, um wieder vor seinem Tor zu stehen.

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